Seit Kate & Williams Märchenhochzeit wissen wir alle, Hüte sind längst nicht mehr das altbackene Accessoire unserer Großmütter. Ob groß oder klein, schrill oder schlicht, quietschebunt oder pastellfarben, in Großbritannien gehört der Hut oder sein kleiner Bruder, der „Fascinator“ (eine Art Hütchen oder Schleife, die ins Haar gesteckt wird), zur Hochzeitsgesellschaft wie der Schleier zur Braut. Das Jahr über auf den Pferderennbahnen des Landes erprobt, setzen die englischen Ladies zu einem Triumphschlag des Hutschmucks an, sobald im Verwandten- oder Bekanntenkreis die Hochzeitsglocken läuten.

Blauer "Fascinator" - ein schöner Kontrast zu blondem Haar
Und sie wissen warum; schützt die feierliche Kopfbedeckung doch nicht nur vor unerwünschten Windböen und zu viel Sonnenlicht, sondern perfektioniert jede Haarpracht und macht auch die schlichteste Hochzeitsrobe zum absoluten Hingucker. Selbst modemutige Männer greifen mehr und mehr zum Kopfschmuck und stehlen dem einen oder anderen Bräutigam mit ihren eleganten Zylindern die Schau.
Bestenfalls wird man als HutträgerIn zum Wohltäter, wie zuletzt geschehen im Falle der englischen Prinzessin Beatrice, deren Hut – liebevoll auch „das Hirschgeweih“ genannt – nicht nur eine eigene Facebookseite erhielt, sondern auch 93.000 Euro bei einer Versteigerung einbrachte, die die stolze Besitzerin dann für einen guten Zweck spendete.
Doch genug der vielen Worte! Überzeugen Sie sich selbst in unserer Bildergalerie, in denen wir die schönsten Exemplare feierlicher Kopfbedeckungen für Sie zusammengestellt haben.

Weißes Festhütchen mit China-Touch

Beiger Hut im Pagenstil mit Schleier und Pailletten
Text: Christina Wahl
Fotoquellen: dima1978/fotolia; RG./fotolia; MartiniDry/fotolia; FurmanAnna/istockphoto; AndreasKerman/istockphoto